1. Senioren

Die Mannschaft in der Bezirkliga Weser-Ems/Staffel 3 (Saison 2010/2011)

h.R.v.l.: Julian Weelink, Dennis Hillen, Tobias Engels, Philipp Beckmann, Peter Oldekamp
m.R.v.l.: Towrttriainer Dieter Sloot, Marvin Gortmann, Daniel Gysnbers, Kevin Kellner, Michael Zander,
Andreas Engels, Thomas Lamberink, Dirk Scholten, Frank Czauderna, Holger Veldmann, Alexander Stuckert,
Trainer
Wolfgang Schmidt, Betreuer Michael Koos,
v.R.v.l.: Benny Schnieders, Lars Reefmann, Arne Hartmann, Matthias Blümel, Holger Klinge

Es fehlen: Christian Engels, Dirk Jüngerink, Felix Blumstein, Dennie Gortmann

 

Kontakt:

Trainer:
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Tel.: +49 - 59 23 - 46 74
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Mobil: +49 - 152 - 22 30- 51 61
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Niederlage im Testspiel bei Vorwärts Epe

Das Testspiel bei Vorwärts Epe verloren die Borussen mit 3:1 (1:0). Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte war Thomas Lamberink.

 

„HGB“ – in Neuenhaus eine Institution

(aus: Grafschafter Nachrichten vom 22.07.2010/DanielBuse)

Heinz-Gerd Beckmann hört nach 20 Jahren als Betreuer der Borussen auf

Ohne freiwillige Helfer geht bei den meisten Teams gar nichts. So auch beim Fußball-Bezirksligisten Borussia Neuenhaus, der ab der kommenden Saison jedoch auf seinen Betreuer Heinz-Gerd Beckmann verzichten muss.

Vorgestern war es soweit: Am Dienstag stand beim Fußball-Bezirksligisten Borussia Neuenhaus ein Training auf dem Plan – und Heinz-Gerd Beckmann fehlte. Ohne besonderen Grund hat der 45-Jährige in den vergangenen 20 Jahren selten eine Übungseinheit verpasst, doch während der Vorbereitung auf die kommende Saison hat er nun seine Aufgabe abgegeben. „Ich habe auf der Terrasse gesessen und die Beine hochgelegt“, sagt Beckmann, der sich mit der gewonnen Freizeit allerdings erst einmal anfreunden muss. „Einfach wird das nicht“, gibt er zu. Zu verbunden ist Beckmann noch mit dem Verein und seiner Aufgabe als Betreuer.
Der Einsatz für die Borussia hat Heinz-Gerd Beckmann in Neuenhaus bekannt gemacht – unter seinem Spitznamen „HGB“. „Er war mehr als ein Betreuer, er ist eine Institution“, berichtet Borussen-Trainer Wolfgang Schmidt. „Alle Jungs in der ersten Mannschaft sind mit ihm groß geworden. Wenn HGB was gesagt hat, dann haben die Jungs zugehört“, fügt der Übungsleiter hinzu. Und Beckmann hielt sich mit seinen Kommentaren nicht zurück, wenn ihm etwas nicht passte. Es gab klare Ansagen vom heimlichen Co-Trainer.
Zum Betreuer wurde der Neuenhauser auf typische Art und Weise. „Hardy Müller hat mich damals verpflichtet. Ich sollte es nur so lange aushilfsweise machen, bis sie einen anderen finden“, lacht Beckmann. Die Ablösung ließ jedoch 20 Jahre auf sich warten und erst jetzt haben die Neuenhauser mit Michael Koos einen Nachfolger parat, der erstaunlicherweise auch schon der Vorgänger des 45-Jährigen war.
Vor dem Betreuerjob war Beckmann selbst aktiv: Als linker Verteidiger spielte er in der dritten Mannschaft der Borussen, ehe eine Knieverletzung seine Laufbahn mit 28 Jahren beendete. Außerdem trainierte „HGB“ zwischenzeitlich auch die C-Junioren des Vereins.
Doch mit den Aufgaben an der Seitenlinie ist jetzt Schluss und Beckmann wechselt hinter die Bande. „Es wurde mir etwas zu viel. Aber ich werde mir weiterhin die erste Mannschaft ansehen und auch zu den Auswärtsspielen fahren“, sagt er. Und noch einen speziellen Grund für sein Aufhören nennt Beckmann: „Es hat sich in den letzten Jahren etwas geändert: Früher haben wir nach den Spielen noch zusammen gesessen, aber heute sind eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff schon alle Spieler weg“, fügt er hinzu.
Ab sofort muss sich nun Beckmann nicht nur bei der Einteilung seiner Freizeit umgewöhnen, sondern auch beim Sprechen: „Ich sage immer noch ‚wir’, wenn ich die erste Mannschaft meine. Ich rede immer noch so, als ob ich dazugehöre“, erklärt Beckmann ein wenig wehmütig. Die Leute im Neuenhauser Verein sehen das wahrscheinlich ein wenig anders: Nach einem halben Leben für die Borussia gehört eine Institution wie „HGB“ für immer dazu.